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ISE- Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung

Akute Gefahr im Verzug, was nun?

Ein Kind, Jugendlicher ist trotz aller Hilfestellungen der Jugendhilfe (Familienbegleitung, Erziehungsbeistandschaft, Pflegefamilie oder Heimunterbringung) nicht mehr zu führen und läuft in Gefahr sich und andere zu gefährden.

In solchen Fällen ist eine längere Auszeit, in der der junge Mensch in einem engen, familiären aber interdisziplinär wirkenden (Therapie, Schule, Ausbildung, Arbeitsamt, Arzt, Ämter, Jugendamt) Rahmen begleitet wird, dringend von Nöten und oftmals die letzte Alternative vor Zwangsunterbingung oder Psychiatrieaufenthalt.

Wir bieten in unserer ISE-Stelle "Hutthurm/Prag" zwei Plätze für diese Form der Jugendhilfearbeit an.

Die Projektbeschreibung, Konzepte wie Infos zu der ISE-Stelle finden Sie hier

Definition ISE:

Die Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung (auch kurz ISE oder Flex) ist eine Form der Hilfe für Jugendliche nach § 35 des Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII). In der Regel wendet sich dieses Angebot an Jugendliche, die von anderen Angeboten der Jugendhilfe nicht erreicht werden.

Die intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung befasst sich in der Regel mit nur einem Jugendlichen, wobei die konkrete Ausformung des Hilfeangebotes im Vergleich zu anderen Betreuungsangeboten (wie beispielsweise Heimerziehung) wesentlich weniger vorgegeben ist. Die Ausgestaltung der Betreuung ist Resultat des Hilfeplanverfahrens. Die Qualifikation der Durchführenden soll ein Abschluss in Sozialpädagogik oder ein entsprechender anderer anerkannter Abschluss sein.

Quelle: Gefunden bei in dem Artikel "Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. In der Wikipedia ist eine Autorenliste verfügbar.

Hier die Empfehlungen zur Intensiven sozialpädagogischen Einzelbetreuung (§ 35 SGB VIII) des bayrischen Landesjugendamtes.