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Was geeeehhhht?

"Ich weiß nicht weiter!!!"

Dieser Satz, der augenscheinlich wie eine traurige Tatsache im Raum steht, wird oft von Eltern oder Kindern / Jugendlichen ausgesprochen, ohne dass erkannt wird, welche Chancen diese Aussage bietet. Gedacht und dann ausgesprochen ist dieser Satz immer der erste Schritt in Richtung Lösung, denn er sagt auch: "Hilf mir, mir selbst zu helfen!"

Am Anfang stehen immer die Fragen

Worum geht es? Was ist los mit mir / mit meinem Kind etc.? Ziehen alle am gleichen Strang? Wohin soll es gehen? Was ist machbar? Was ist auf keinen Fall machbar? Was will das Kind / der Jugendliche?

Bei einem Clearing geht es genau um diese Fragen. Es sollen Antworten gefunden werden, und durch die Beantwortung, oder allein durch die Beschäftigung mit den Fragen, entstehen Lösungswege.

Zu einem Clearing gehören aber nicht nur eine gute Ausbildung der Wahrnehmung in Richtung "Was ist auffallend, was bleibt ungesagt" und eine psychiatrische Diagnostik, sondern vor allem gehört eine Basis des Vertrauens und der Mitmenschlichkeit, also des menschlichen Zusammenlebens, ein echtes Miteinander eben dazu. In einer stationären Diagnostik kann ein echtes Miteinander leider oftmals nicht entstehen. Aus diesem Grunde bieten wir einen Rahmen, in dem sowohl das Medizinische wie auch das Menschliche miteinander verbunden sind, da sich in solch einem Setting sehr gut auch die Ressourcen, und eben nicht nur die "Defizite", zeigen, welche beim Erarbeiten der Lösungswege mindestens genauso wichtig sind, wie das Erkennen der individuellen Grenzen und die Diagnosen. Ein Mensch, gleich welchen Alters, ist nur motiviert sich selbst helfen zu lassen, wenn er versteht warum er selber nicht weiter weiß, und wie Selbsthilfe aus eigener Kraft wieder gelingen kann.

 

Wenn Sie Interesse an dem pädagogischen Konzept haben, folgen Sie diesem Link: Konzept - Clearing