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Was, wann, wo, wie lang und wie?

Wo kann ich mich, mein Kind anmelden?

Wenn Interesse an einem Auszeiten - Projekt besteht, ist der sinnvollste Weg der, bei dem zuständigen Jugendamt vorzusprechen, falls noch kein Kontakt bestehen sollte.

Natürlich können Interessierte erst einmal Kontakt zu uns aufnehmen und sich informieren, können wir Tipps geben und beraten, den Weg der Beantragung müssen die sorgeberechtigten Personen aber selber gehen, denn:

"Auzeiten" arbeitet grundsätzlich mit Trägern der Kinder-und Jugendhilfe (Vereinen, Gesellschaften, Interessenvertretungen etc.) zusammen, die als verantwortliche Ausführende (Fachdienst, Qualitätssicherung, direkte Ansprechpartner von Jugendhilfeleistern, wie dem Jugendamt, KJHG - Kinder-und Jugendhilfegesetz) beauftragt werden. Das heißt, dass die Anfragen über das Jugendamt (als Leistungsträger) an den jeweiligen Träger gestellt werden. Diese beauftragen uns mit der Durchführung

Wie lange dauert ein Projekt?

Jedes Projekt ist zielgerichtet auf die individuellen Bedürfnisse und Problemstellungen des Kindes (der Gruppe). Allerdings sind wir natürlich auch abhängig von Einflüssen wie der Gruppe, die zusammen passen sollte, eventuellen Ferienzeiten, usw.

Reiseprojekte dauern kürzenstens zwei Wochen und längstens drei Monate, ebenso die Kiseninterventionen. Das Projekt Schulbus hat eine Dauer zwischen einem und drei Monaten, wobei eine weiteres Hausunterricht-Projekt bis zu einigen Jahren dauern darf, dies aber in Form einer ISE (Einzelbetreuung im Haus) stattfindet.

Bei der Organisation der einzelnen Projekte ist zumeist eine Dauer im Vornherein festgelegt, sicherlich kann man aber auch im Einzelfall über eine individuelle Dauer verhandeln.

Wie ist der Ablauf?

Phase I Kennenlernen:

Generell wird ein Kennenlerntermin festgelegt, bei dem man sich ein gegenseitiges Bild machen kann. Hier zeigt sich schnell, wer was will, was einer kann oder was einem fehlt ( Schule, Verhalten, Aggression, fehlender Respekt, Bildschirmabhängigkeit, Trauer, Drogen, Depression, ADHS etc.). Bei diesem Termin werden, und nur wenn sich alle Beteiligten einlassen wollen, die Modalitäten vereinbart.

* Das Ziel (Nachhilfe, Deeskalation einer Krise, Respekt erlernen, Bildschirmkonsum auf ein gesundes Maß reduzieren, Vertrauen finden etc.)

* Die Regeln absprechen (z.B. Abbruch bei schweren und immer wieder kehrenden Regelverstößen)

* Was wird gebraucht (abhängig von der Maßnahme), was muss besorgt werden, was stellen wir.

Phase II Vorbereitung und Durchführung

* Einige Tage vor dem Projektbeginn kommen die Kinder und Jugendlichen zu uns nach Hause, damit man sich besser kennenlernt. Danach wird von allen Seiten entschieden, ob das Projekt (Reise, Schulbus, krisenintervention, Standby PC) zusammen durchgeführt wird.

* Abhängig vom Projekt wird nun geplant und eingerichtet. Bei ISE wird das Zimmer nach den Wünschen des Kindes oder Jugendlichen eingerichtet (im Rahmen der Möglichkeiten). Bei Reiseprojekten, Schulbus und Standby PC beginnt die Planung, die Vorbereitungen, Packen!

- Durchführung / Reise-Schulbus-Standby PC-/ erlebnisorientierte Kriesenintervention.

Phase III Heimkehr

* Die Heimkehr: Einige Tage Zeit zum Auspacken, Sammeln, zum In -sich- gehen und Reflektieren.

* Begleitetes Wiedersehen, Besprechung ob und wenn welche weiteren Hilfestellungen gewünscht sind.