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10.10.2013

Hallo liebe interessierte Leute,

Das war mal wieder eine spannende Reise. Über Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien an die Schwarzmeerküste der Türkei....und zurück über Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Österreich.

Wir besuchten also zehn Länder, viele davon mit eigener Währung und wir kamen mit dem Umrechnen stellenweise nicht mehr hinterher.

Die Türkei, vor allem an der Schwazrmeerküste, ist wunderschön und abwechslungsreich. Die Menschen sind unglaublich freundlich und gastfreundlich. Viele Türken sprechen deutsch und vor allem ältere Heimkehrer freuen sich, wenn sie die deutsche Sprache mal wieder anwenden können. Wie so oft, wenn wir unterwegs sind, stellten wir mal wieder fest, dass sämtliche Vorurteile die über ein Land und seine Leute im Umlauf sind nicht nur nicht zutreffend sondern sogar völlig falsch sind. Klar erkennt man an der Kultur und Sprache des jeweiligen Landes seine spezifischen "Eigenheiten", aber das war es dann auch schon.

Die Türken sind dermaßen nett und zuvorkommend, überhaupt nicht aufdringlich, angenehm selbstbewusst und sehr offen. Dass Christentum und Islam gut miteinander auskommen können, wird hier deutlich gezeigt, man sollte einfach nur auf die Gebräuche und Wertevorstellungen gegenseitig Rücksicht nehmen (und die Türken tun dies mit einer großer Gelassenheit und Freundlichkeit). Die Kids haben sich sehr wohl gefühlt und waren über das Interesse der Menschen angenehm erstaunt. Hier ist ein Kind oder Jugendlicher ein geliebter und akzeptierter, ernstgenommener Mitmensch (der auch seinerseits Regeln zu akzeptieren hat) und nicht wie bei uns oft ein Präsentationsobjekt oder gar ein Stein am Bein.

Die Türkei boomt, das Bauwesen blüht auf, wobei man sich schon manchmal fragt, wer in den Trabantenstädten mit riesigen Wohnblocks (eher Hochhäusern) leben soll, wenn sie mal fertig sind. Die Städte werden in den Außenbezierken immer größer, doch es ist schwer vorstellbar, dass die Menschen da gerne wohnen wollen. Auf der asiatischen Seite, also jenseits des Bosborus, geht das Leben ein bisschen langsamer, wobei die Städte sehr quirlig sind. All der Fortschritt des Westens wird akkumuliert, ohne dass es den Anschein hätte, dass die Menschen sich von ihren lieben Gewohnheiten verabschieden würden. "Alles nicht so eng sehen und Tee trinken!" Das scheint die Devise zu sein, die eine entspannte Reiseatmosphäre erlaubt.

Die Türkei werden wir sicherlich nochmals besuchen!

 

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